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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen treu sein

     

  • NACHRICHTEN

  • 17 September 2014

    Treffen von Künstlern aus Polen, Frankreich und Deutschland im mittelfränkischen Stein im Rahmen des Künstlertreffens – Anlass für die Weiterentwicklung der dreiseitigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

    Am 12. September 2014 weilte die Generalkonsulin der Republik Polen Justyna Lewańska, der Ausstellungseröffnung von Werken polnischer, französischer und deutscher Künstler im Rathaus von Stein bei. Sämtliche hier gezeigten Arbeiten waren während eines zehntägigen Studienaufenthalts in Mittelfranken entstanden.

     

    Polen vertraten Krystyna Buczkowska, die selbst bereits zahlreiche Kunstausstellungen veranstaltet hat,  und die Porträtmalerin Kama Kuik, beide aus Puck, Maria und Andrzej Guttfeld von der Kunstfakultät der Kopernikus-Universität Toruń und der Architekt und Maler Jarosław Szarabajko, ebenfalls aus Toruń. Aus Frankreich waren die Malerin Odile Thienpont und der Design-Professor Jean-Claude Vincent angereist. Die deutsche Seite repräsentierten die polnischstämmige, in Holland und Deutschland arbeitende Alexandra Dabrowski und die Malerin Christa John.

     

    Mit den regelmäßig stattfindenden Malertreffen im mittelfränkischen Stein möchte ihr Veranstalter Dr. Edgar Birzer, auch er selbst Maler, erreichen, dass Künstler aus ganz unterschiedlichen Orten in Europa sich kennenlernen, gemeinsam malen, ihre künstlerischen Erfahrungen miteinander austauschen und am Ende des Aufenthaltes gemeinsam ihre soeben erst entstandenen Arbeiten den Steiner Bürgern und geladenen Gästen vorstellen.

     

    Das diesjährige trilaterale Künstlertreffen bot zugleich einen Anlass, die zehnjährige Städtepartnerschaft zwischen Puck und Stein zu feiern.

     

    In ihrer Ansprache betonte Justyna Lewańska die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Regionen Limousin, Pomorze und Mittelfranken im Rahmen des sogenannten Kleinen Weimarer Dreiecks und durfte eine überaus positive Bilanz über die Zusammenarbeit der Städte Stein und Puck ziehen. Mit warmen Worten würdigte sie auch das außerordentliche Engagement der mittelfränkischen Behörden bei der Vertiefung dieser regionalen Zusammenarbeit.

     

    Die dreiseitige Regionalzusammenarbeit zwischen Mittelfranken, der Woiwodschaft Pomorze und der Region Limousin – dem Kleinen Weimarer Dreieck – besteht seit Februar 2001, als die Chefs dieser drei Regionen ihren offiziellen Partnerschaftsvertrag unterzeichneten. Mit ihm wurde das 1991 von den Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Polens geschaffene Weimarer Dreieck auf die Regionalebene übertragen. In all den Jahren der fruchtbaren Zusammenarbeit erlebten die Einwohner dieser Regionen bereits zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen, Studienreisen, Konferenzen, Ausstellungen und Konzerte.

     

     

    Pressebericht: http://kunstnuernberg.de/bilanz-trinationales-kuenstlertreffen-stein-2014/\

    Generalkonsulin Justyna Lewańska beim Eintrag ins goldene Buch der Stadt Stein, hinten von links nach rechts: Steins 2. Bürgermeister Bertram Höfer, Bezirksrat Maderer, Steins Kulturreferentin Agnes Meier, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Richard Bartsch
    Bürgermeister Bertram Höfer, Generalkonsulin Justyna Lewańska, Veranstalter Dr. Edgar Birzer mit den Künstlern

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